Praxis für Pränatalmedizin

Dr. med. Armin Neumann
Dr. med. Carolin von dem Busche
Dr. med. Miriam Schütz
Dr. med. Knud Petersen
Dr. med. Petra Clausen

Archiv

Die fetale Wachstumsretardierung in der Schwangerenvorsorge

Unser ausgewähltes Thema befasst sich in diesem Herbst nicht mit seltenen Fehlbildungen, sondern mit dem Alltag in der vorgeburtlichen Sprechstunde. Die Anzahl der Risikoschwangerschaften steigt kontinuierlich an und somit auch eines der Hauptprobleme - der zu kleine Fetus. Das Thema Retardierung möchten wir gern im interdisziplinären Kreis zwischen Hebammen, KinderärztInnen und FrauenärztInnen diskutieren und laden Sie hierzu herzlich ein.

Fortbildung zum Thema: Fetale Wachstumsretardierung

Ca. 5 Prozent der Lebendgeburten haben ein Geburtsgewicht unter der 3. Perzentile, umgerechnet etwa 35.000 Neugeborene pro Jahr in Deutschland. Die fetale Retardierung, die in fast der Hälfte der intrauterinen Fruchttode gefunden wird, erhöht das Risiko eines IUFT um das 8-10 fache.

Schon das Erkennen einer Wachstumsverzögerung kann bei zunehmendem BMI der Mutter äußerst schwierig sein. Entscheidend für ein gutes Outcome der Kinder sind eine frühzeitige Risikoselektion und ein gutes Management zwischen Praxis, Pränatalmedizin und Klinik.

Für unsere Veranstaltung dürfen wir Ihnen mit Freude Herrn Prof. Dr. med. Ralf Schild aus Hannover ankündigen. Als Leiter der mehrfach ausgezeichneten Geburtskliniken Henriettenstift und Friederikenstift mit über 3500 Geburten im Jah, ist Herr Prof. Schild einer der erfahrensten Geburtshelfer und Pränatalmediziner (DEGUM III) in Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

15. Oktober 2014
18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Referent: Prof. Dr. med. Ralf Schild
Chefarzt der Geburtshilfe und Perinatalmedizin in den Diakoniekrankenhäusern Henriettenstift und Friederikenstift Hannover

Veranstaltungsort:

  • visit:Hotel Links der Weser
  • Senator-Weßling-Str. 1a
  • 28277 Bremen

Rückantwort erbeten bis zum 2. Oktober 2014.
2 Fortbildungspunkte der Ärztekammer Bremen

SECTIO CAESAREA - ERSETZT DER OP-SAAL ZUKÜNFTIG DEN KREISSAAL?

„Ist die natürliche Geburt ein Auslaufmodell?“ Das könnte man sich fragen, wenn man die dramatische Entwicklung in der Geburtshilfe während der letzten zwanzig Jahre betrachtet. Lag die Sectio-Rate noch Anfang der 90iger Jahre bei 15-20%, so hat sich diese Quote inzwischen mehr als verdoppelt und in einigen Regionen wird die 50%-Marke erreicht.

Fortbildung zum Thema: Ersetzt der OP-Saal zukünftig den Kreissaal?

Sind wir auf dem Weg, uns von der natürlichen Geburt zu verabschieden und sind wir uns über die Folgen dieser Entwicklung sowohl für die Mütter als auch für die Kinder bewusst?

Unserer Meinung nach muss eine Strategie entwickelt werden, die die Vorteile der natürlichen Geburt wieder in den Mittelpunkt stellt und die auf der Kunst von Hebammen und GeburtshelferInnen basiert. Wir sind sehr erfreut, zu diesem zentralen Problem einen der Protagonisten auf dem Gebiet der natürlichen Geburtshilfe in Deutschland, Herrn Professor Louwen aus Frankfurt, ankündigen zu dürfen. Im Anschluß an den Vortrag haben wir ausreichend Gelegenheit für eine Diskussionsrunde aller beteiligten Berufsgruppen.

Dr. Elisabeth Holthaus-Hesse
Berufsverband der Frauenärzte in Bremen e.V.

Dr. Armin Neumann
Praxis für Pränatalmedizin am Klinikum LdW

PD Dr. Carsten Oberhoff
Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum LdW

Mittwoch, den 19. März 2014
19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Referent:
Professor Frank Louwen

  • Leiter der Geburtshilfe und Pränatalmedizin Universitäts Klinikum Frankfurt
  • 2 Fortbildungspunkte Ärztekammer HB

Veranstaltungsort:

  • visit:Hotel Links der Weser
  • Senator-Weßling-Str. 1a
  • 28277 Bremen

Rückantwort erbeten bis 14. März 2014

Intrauterine Therapie - Möglichkeiten und Grenzen

Die in letzter Zeit rasante Entwicklung der intrauterinen Chirurgie ist eng mit den verbesserten Möglichkeiten der Ultraschalldiagnostik verknüpft. Dabei gab es schon vor über 25 Jahren sensationelle Erfolge, z.B. bei fetalen Bluttransfusionen. Andere Therapieansätze dagegen wurden von Kinderchirurgen und Kinderärzten scharf kritisiert und Langzeitergebnisse waren ernüchternd.

Durch die Lasertherapie beim Zwillingstransfusionssyn- drom hat sich erstmals ein intrauterines Therapieverfahren als Methode der ersten Wahl etabliert. Darüberhinaus gibt es mittlerweile ein übersichtliches Spektrum von Krankheitsbildern die für eine pränatale Behandlung in Frage kommen.

Intrauterine Therapie - Möglichkeiten und Grenzen

Wie gut und sinnvoll sind diese Verfahren? - Gibt es schon Langzeitergebnisse? - Stehen diese Methoden in Konkurrenz oder im Einklang zur konventionellen Kinderchirurgie?

Wir können Ihnen als Gastreferenten Herrn Professor Christoph Berg aus Bonn ankündigen. Herr Professor Berg ist einer der Spitzen-Pränataldiagnostiker in Deutschland und schwerpunktmäßig im Bereich der intrauterinen Therapie tätig.

Wir erhoffen uns einen informationsreichen Abend und eine rege, fachübergreifende Diskussion zwischen FrauenärztInnen, KinderchirurgInnen und Pädiatern. Wir würden uns freuen, Sie als Gast begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

25. September 2013
18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Referent: Professor Dr. Christoph Berg
Leiter der Fetalchirurgie und Pränatalmedizin in den Universitätskliniken Bonn und Köln

Veranstaltungsort:

  • visit:Hotel Links der Weser
  • Senator-Weßling-Str. 1a
  • 28277 Bremen

Rückantwort erbeten bis zum 18. September 2013.
2 Fortbildungspunkte der Ärztekammer Bremen

Präeklampsie – state of the art 2013

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die Präeklampsie ist eine der zentralen Erkrankungen in der Schwangerschaft. Durch die steigende Anzahl der Risikoparameter wie mütterliches Alter, Adipositas und Mehrlingsgraviditäten, wird die Erkrankungsrate voraussichtlich weiter zunehmen und eine der Hauptursachen der fetalen und maternalen Morbidität bleiben.

Wenn auch bislang noch keine kausale Therapieoption außer der Beendigung der Schwangerschaft besteht, so ist doch zumindest eine Verlängerung der Schwangerschaftsdauer durch eine symptomatische Behandlung häufig gewährleistet.

Präeklampsie – state of the art 2013

Das frühzeitige Erkennen einer Hochrisikogruppe durch Dopplersonographie im I. Trimester und biochemische Parameter ist ein hoffnungsvoller Ansatz, da durch die Gabe von ASS ein positiver Effekt auf die Ausprägung der Praäeklampsie genommen werden kann.

Wie sinnvoll ist also ein Screening auf die Präeklampsie? Sollte die Anwendung von ASS großzügiger erfolgen? Gibt es andere Therapieansätze?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen konnten wir als Experten Herrn Professor Stepan aus der Universitätsfrauenklinik Leipzig für unsere Abendveranstaltung gewinnen. Wir wünschen uns einen informativen Austausch und würden uns freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

24. April 2013
18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Referent: Professor Holger Stepan
Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin, Universitätsfrauenklinik Leipzig

Veranstaltungsort:

  • visit:Hotel Links der Weser
  • Senator-Weßling-Str. 1a
  • 28277 Bremen

Rückantwort erbeten bis zum 14. April 2013.
2 Fortbildungspunkte der Ärztekammer Bremen

DEGUM II Treffen 2013 Bremen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
in diesem Jahr möchten wir Sie herzlich nach Bremen einladen. Mittlerweile findet schon das 10. Jahrestreffen dieser Art in Norddeutschland statt. Der Begriff DEGUM II ist in diesen Jahren zu einem Markenzeichen für Qualität in der Pränataldiagnostik geworden. Zu Beginn des Mehrstufenkonzeptes wurden noch weite Reisen in Zentren der Stufe III im Falle einer Fehlbildung und deren weitere Abklärung erforderlich. Heute werden diese Patientinnen überwiegend in unseren regionalen Praxen und Kliniken betreut.

Wir hoffen, Ihnen ein interessantes Programm anbieten zu können und freuen uns über die Zusagen unserer ReferentInnen.
Christian Rybakowski, Armin Neumann

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

DEGUM II Treffen 2013 Bremen

Referenten

Dr. med. Katja von dem Busche

  • Ärztin
  • Kinderchirurgie der Charité, Berlin

Dr. med. Christel Eckmann-Scholz

  • Oberärztin der Geburtshilfe und Pränatalmedizin
  • Universitätsfrauenklinik Kiel

Dr. med. Jens-Peter Frenz

  • Praxis für Pränatalmedizin und Ultraschalldiagnostik
  • Bremen

Prof. Dr. med. Thomas Kohl

  • Deutsches Zentrum für Fetalchirurgie und minimal-invasive Therapie
  • Universitätsklinikum Gießen-Marburg, Gießen

PD Dr. med. Martin Krapp

  • Leiter des Zentrums für Pränatale Medizin
  • Amedes Barkhof, Hamburg

Dr. med. Christian Rybakowski

  • Chefarzt der Klinik für Segeberger Kliniken, Bad Segeberg und Geburtshilfe
  • Segeberger Kliniken, Bad Segeberg

Dr. med. Robin Schwerdtfeger

  • Zentrum für Pränatalmedizin
  • Hannover

PD Dr. med. Stephanie Spranger

  • Praxis für Humangenetik,
  • Bremen

12. Januar 2013
09.00 bis 17:00 Uhr

Anmeldung erbeten bis 04. Januar 2013

Geburtshilfe in Bremen 2012 – Hebammen und Ärztinnen im Dialog

Sehr geehrte Hebammen, Kolleginnen und Kollegen,
die Geburtshilfe hatte in Bremen schon immer eine besondere Bedeutung. Es gibt bis heute – zum Glück - fünf miteinander konkurrierende Geburtskliniken und eine langjährige außerklinische Geburtshilfe, so dass es fortwährend Innovationen und Verbesserungen geben müsste.

Schon in den 80-er Jahren wurde die familienorientierte Geburtshilfe im Diako pionierhaft eingeführt. Wassergeburten waren Mitte der 90iger Jahre ein Novum und fanden in Bremen eine sehr rasche Verbreitung. Im nächsten Jahr wird im LDW der erste hebammengeleitete Kreißsaal in Bremen eröffnet.

Geburtshilfe in Bremen 2012 – Hebammen und Arztinnen im Dialog

Die Versorgung schwangerer Frauen liegt traditionell in den Händen unserer beider Berufsgruppen. Sowohl im ambulanten Bereich der Schwangerenvorsorge als auch in der klinischen Tätigkeit arbeiten Hebammen und ärztInnen sehr eng und vertrauensvoll zusammen. Dennoch gibt es immer wieder Diskussionen über unterschiedliche Behandlungs- und Betreuungsmaßnahmen vor, während und nach der Geburt. Unser gemeinsames Ziel sind zufriedene Mütter und Eltern und deren gesunde Kinder.

Wie können wir auch im Jahre 2012 bei einem scheinbar unaufhaltsa- men Anstieg der Kaiserschnittrate Vorreiter einer fortschrittlichen Geburtshilfe sein? Gibt es gemeinsame Wege für eine bessere Geburtshilfe oder sogar ein Bremer Modell? Wir möchten unsere gemeinsame Veranstaltung nutzen, um einen regen Informationsaustausch und eine intensive Diskussion mit Ihnen zu führen. Wir freuen uns, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen Mit freundlichen Grüßen,

E. Holthaus-Hesse / V. Stabel / A. Neumann

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

7. November 2012
18:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Referent:

Brigitte Schlieper
Hebamme im Geburtshaus Bremen

Bettina Nolte
Hebamme im Geburtshaus Bremen

Dr. Knud Petersen
Leitender Oberarzt der Geburtshilfe am Klinikum Links der Weser

Rückantwort erbeten bis zum 11. April 2012.